Trauerflor für Syrien

Pfarrer tragen sichtbares Zeichen gegen das Morden und starten Online Petition


Das Leiden der Menschen in weiten Teilen Syriens ist bereits seit Beginn des Krieges unbeschreiblich hart. Und trotz aller bisherigen Initiativen geht der Krieg dort mit zunehmender Härte weiter.

 

Pfarrerinnen und Pfarrer und Kirchengemeinden im Evangelischen Dekanat Rheingau-Taunus wollen nicht länger tatenlos zuschauen, sondern setzen jetzt ein Zeichen, um ihrer Ohnmacht Ausdruck zu verleihen. „Stoppt das Morden in Syrien, tragen wir im November einen Trauerflor als hilflos-mächtiges Zeichen“, ist die Idee, die Pfarrer Markus Eisele aus Heftrich initiiert hat. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen, möchte er so ein Zeichen setzen.

 

„Lasst uns im November Trauer tragen“, ermutigen Markus Eisele sowie die Kollegen die Menschen: „Ein Trauerflor am Arm. Egal wo. Privat. Öffentlich. In der Schule. Am Arbeitsplatz. In der Kirche. Wir setzen ein hilflos-mächtiges Zeichen. Die Politiker in Deutschland und der EU bitten wir inständig, alle Ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zu nutzen, sich für die leidenden Menschen einzusetzen. Wir schweigen nicht weiter! Gemeinsam werden wir hörbar und sichtbar.“

 

 

 

Traueranzeigen und Online Petition

 

Zusätzlich werden Traueranzeigen in den sozialen Netzwerken gepostet, auf der zu lesen ist: „Wir trauern um Kinder, Frauen und Männer, die im Krieg in Syrien ihr Leben lassen mussten und fordern: Stoppt das Morden in Syrien! Helft den leidenden Menschen!“ Zeitgleich läuft eine Online Petition, die an die Bundeskanzlerin Angela Merkel, den Außenminister Frank-Walter Steinmeier und an den Innenminister Thomas de Maizière gerichtet ist.

 

Die Präses des Evangelischen Dekanats Rheingau-Taunus, Patricia Garnadt sagt dazu: „Dieser Terror kommt mir ganz nah durch die Flüchtlinge aus Syrien, die ich persönlich unterstütze. Jede ihrer Lebensgeschichten macht mich traurig. Dennoch: Sie leben jetzt in Sicherheit und Freiheit. Viele ihrer Angehörigen leben weiter mitten im Krieg. Warum ist es so schwer den Schlüssel gegen Hass und Menschenverachtung zu finden? Was haben wir falsch gemacht? Wie können wir eine Brücke der Verständigung bauen? Dort im Kriegsgebiet, aber auch in unserem eigenen Land? Wenn wir dazu den Heiligen Geist gebrauchen können, dann jetzt!“ Und der Propst für Süd-Nassau, Pfarrer Oliver Albrecht ergänzt: „Beten ist immer gut, doch manchmal scheint es das Einzige zu sein, was noch hilft. Für mich ist die Aktion Trauerflor für Syrien wie ein stummer Hilfeschrei zu Gott, dass er sich doch der Menschen von Aleppo erbarme."

 

 

 

Ziel der Aktion ist es, dass sich möglichst viele Menschen, Kirchengemeinden sowie Vereine und Organisationen an der Aktion beteiligen.

 

 

Die Online Petition, sowie weitere Informationen und die Anzeigen findet man unter www.openpetition.de/!rmydr

Download
Brief an die Bundesregierung zum Download
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Café Contact international

Begegnung im evangelischen Gemeindehaus Bad Camberg


Foto: John Haslam - flickr.com
Foto: John Haslam - flickr.com

Ungezwungen bei einer Tasse Tee oder Kaffee, etwas Gebäck oder Kuchen miteinander in Kontakt kommen, voneinander hören, einander helfen. Dazu bietet eine Kooperation der christlichen Kirchengemeinden in Zusammenarbeit mit der Stad Bad Camberg alle zwei Wochen dienstags um 15.30 die Möglichkeit.

 

Das „Café Contact International“ findet im großen Saal der evangelischen Kirchengemeinde Bad Camberg und Niederselters in der Eichbornstraße 13 in Bad Camberg statt. Dieses Angebot richtet sich besonders an Flüchtlinge und ausländische Mitbürger und Mitbürgerinnen der Stadt Bad Camberg und an Menschen, die gerne dazu beitragen wollen, dass Jeder und Jede sich in Bad Camberg willkommen fühlt.

 

Termine - 15:30 Uhr im evangelischen Gemeindehaus:


jeweils 2. und 4. Dienstag im Monat

11.10.2016

25.10.2016

08.11.2016

22.11.2016

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