Kirchengemeinden befragen Mitglieder

Dekanat Rheingau-Taunus


(c) Nasim Nadjafi by pixelio
(c) Nasim Nadjafi by pixelio

Die Kirchengemeinden im Evangelischen Dekanat Rheingau-Taunus haben eine Umfrage unter Mitgliedern und Mitbürgern gestartet. Ziel ist es, Interessen, Prioritäten und Ideen besser kennen zu lernen um die künftige Arbeit mehr darauf auszurichten.

 

Die Gesellschaft wird an vielen Stellen individueller, ebenso die Interessen der Menschen. Die Themen und Angebote die für Menschen im Moment relevant sind, wechseln deutlich öfter, als noch vor vielen Jahren. So werde, laut Sozialforschern, die Relevanz etwa von Institutionen, Organisationen, Vereinen und eben auch der Kirche im eigenen Leben ständig hinterfragt, ganz im Gegensatz zu früher, wo man eher ein Leben lang einer Organisation treu blieb. Das ist auch eine neue Herausforderung für Kirche, immer wieder relevant und plausibel sein zu müssen. „Darin ist Kirche wenig geübt“, so Präses Christian Pantermöller. Hinzu kommen sinkenden Mitgliederzahlen, damit verbunden zurückgehende Einnahmen und ein Rückgang an Hauptamtlichen Mitarbeitenden.

 

„Als ersten Schritt wollen wir vor allem hinhören und die Menschen in der Region fragen, ob und wie sie Evangelische Kirche wahrnehmen. Hören, welche Angebote ihnen (zukünftig) wichtig sind und warum (nicht)“, erklärt Präses Christian Pantermöller.

 

Themenbereiche könnten sind beispielsweise die persönliche von Gottesdiensten, Sehnsucht nach Spiritualität, Taufe, Trauung, Konfirmation, Kinder- und Jugendarbeit, Angebote für Senioren, musikalische Angebote, Feste oder ähnliches. Abgefragt wird auch die Bereitschaft, welche Wege man für interessante Angebote auf sich nehmen würde und was Kirche künftig anbieten solle. Auch nach guten und weniger guten Erfahrungen wird in der Umfrage gefragt.

 

Die Umfrage ist ab dem 28. April online unter https://de.surveymonkey.com/r/WNL2KYS zu erreichen. Sie steht dann auf www.evangelisch-rheingautaunus.de sowie den Internetseiten der Kirchengemeinden möglichst vielen Menschen zur Verfügung. Menschen, die nicht online teilnehmen können, können sich an die Kirchengemeinde wenden. Hier werden ihnen Fragebögen zur Verfügung gestellt, die dann später in die Umfrage eingepflegt werden.

 

UKRAINE-KRISE


Spenden für Menschen, die vom Ukraine-Krieg betroffen sind

Geflüchtete Kinder aus der Ukraine an der polnischen Grenze | Bild: Christoph Püschner/Diakonie Katastrophenhilfe
Geflüchtete Kinder aus der Ukraine an der polnischen Grenze | Bild: Christoph Püschner/Diakonie Katastrophenhilfe

Stündlich steigt die Zahl der Menschen aus der Ukraine, die über die Grenzen nach Polen, Rumänien, Ungarn, in die Slowakei und die Republik Moldau fliehen. Um den Geflüchteten zu helfen, bitten die Diakonie Katastrophenhilfe und das Gustav-Adolf-Werk weiter um Spenden. Auch direkt in der Ukraine wird geholfen.

Bislang sind etwa 1,5 Millionen Menschen vor dem Krieg in der Ukraine in die Nachbarländer geflohen.„Stündlich steigt die Zahl der Menschen, die über die Grenzen nach Polen, Rumänien, Ungarn, in die Slowakei und die Republik Moldau fliehen“, sagt Martin Keßler, Direktor Diakonie Katastrophenhilfe. Er erklärt, dass es im Moment um schnelle Nothilfe gehe: "Wir unterstützen die ankommenden Menschen mit allem, was sie zum Überleben brauchen.“ Die Diakonie Katastrophenilfe bereitet weitere große Hilfsprogramme vor – etwa in Polen, Tschechien, der Slowakei und Moldau. Direktor Keßler macht deutlich: "Auch in der Ukraine selbst helfen wir den Menschen, die vor den Kämpfen fliehen.“ Deshalb bittet die Diakonie Katastrophenhilfe weiter dringend um Geldspenden für die Menschen in der Ukraine und die in die Nachbarstaaten Geflohenen. Die EKHN rät von Sachspenden ab, weil dadurch die Flüchtlingswege blockiert werden könnten.

Informationen zur Hilfe geflüchteter Menschen im Landkreis Limburg-Weilburg

Die Zahl der geflüchteten Menschen steigt seit geraumer Zeit wieder an. Der Ukraine-Krieg wird diese Situation voraussichtlich noch verschärfen. Sofern Sie selbst Wohnraum für geflüchtete Menschen zur Verfügung stellen möchten oder jemanden kennen, der Wohnraum zur Verfügung stellen möchte, wenden Sie sich bitte an den Landkreis Limburg-Weilburg.

 

Kontaktdaten: wohnraum_fluechtlinge(at)limburg-weilburg.de

Telefon: 06431 296-473 oder
Telefon: 06431 296-530

 

Weiter zur Homepage des Landkreises:

https://www.landkreis-limburg-weilburg.de/politik-verwaltung/bereiche-ansprechpartner/sozialamt/fachdienst-migration

 

Geflüchtete, die in Limburg privat untergebracht werden, müssen zunächst ihren Wohnsitz im Bürgerbüro der Stadt, Werner-Senger-Str. 10, Eingang Pusteblume, anmelden. Erst danach können Anträge auf Unterstützungsleistungen beim Landkreis gestellt oder Kontakt zur Ausländerbehörde aufgenommen werden. Zur Anmeldung des Wohnsitzes müssen die Geflüchteten persönlich im Bürgerbüro vorsprechen. Falls vorhanden, bitte den Pass und bei Kindern die Geburtsurkunden (mit Übersetzung oder als mehrsprachige Urkunde) vorlegen. Außerdem wird eine Wohnungsgeberbestätigung (PDF) benötigt. Das Bürgerbüro ist geöffnet montags von 8 bis 18 Uhr, dienstags von 7 bis 18 Uhr, mittwochs von 8 bis 14 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr.


Aufgrund der Corona-Pandemie gelten nach wie vor Nutzungsbeschränkungen für Gebäude wie das Gemeindehaus . Auskünfte erhalten Sie im Gemeindebüro.

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